
18.07.2010
HIER DIE SONDERMAIL ZUR SPENDENAFFÄRE DER "BARCELONAKATZEN"
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25.02.2010
Anonyme Hinweise voll im Trend?
Eigentlich kam es ja immer schon mal vor – ab und zu. Schlagzeilen wie diese und viele andere, ähnlich lautende:
„Ein anonymer Hinweis an das Veterinäramt der Stadt xxx brachte die Tiertragödie ans Licht“
Aber in den letzten 12 Monaten ist es schon fast zu einem Sport geworden, mit anonymen Hinweisen auf Tiertransporte aufmerksam zu machen, denen die offiziellen Stellen aufgrund der ohnehin zur Zeit erhöhten Sensibilität diesbezüglich nur allzu gerne nachgehen.
Für mich persönlich stellt sich da die Frage: Warum erfolgen solche Hinweise anonym? Momentan laufen viele Hetzkampagnen gegen Tierschützer, die Tiere aus ihrem Elend befreien und in ihrer Not oft so viele wie möglich mitnehmen - natürlich unter sehr beengten Bedingungen. Diese Transporte dauern aber nach meinen Informationen zwischen 15 und 24 Stunden. Und das ist ein Zeitraum, den die Tiere sicher gerne in Kauf nehmen würden, wenn sie wüssten, dass sie weiterleben dürfen und über kurz oder lang ein schönes Zuhause bekommen.
Wie oft solche Hetztiraden an die Grenzen der Existenz solcher Tierschützer gehen ist unglaublich, denn sobald sich auch noch Presse und andere Medien einschalten, bleibt "immer was hängen", auch wenn sich später herausstellt, dass der Transport völlig in Ordnung war. Das Problem ist, dass es leider Gottes Tierhändler gibt, die über Leichen gehen und diese Tatsache wird scham- und hemmungslos ausgenutzt von frustriert-neidischen Profilneurotikern, die nicht selten mit völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen oft die treffen, die eigentlich die guten sind, aber sich in irgendeiner Form unbeliebt gemacht haben.
Passt halt gerade gut und liegt voll im Trend, die Denunziation zum Zwecke der Aufwertung des eigenen Egos und Befriedigung der eigenen Profilierungssucht. Ich möchte mich aber nicht falsch verstanden wissen: Es gibt sie nun einmal, die Hundehändler.
Es gibt sie nun mal auch, die Transporte unter unglaublichen Bedingungen. Und ich bin selbstredend dafür, dass gegen solche Elemente in aller Härte vorgegangen wird.
Diese Tatsache jedoch dazu zu benutzen, Tierschützer zu denunzieren die sich aufgrund irgendwelcher unbedeutenden Zwistigkeiten unbeliebt gemacht haben – und das selbstverständlich unter dem Deckmäntelchen der Anonymität - zeigt einmal mehr die Notwendigkeit auf, endlich eine vernünftige Kontrollinstanz für die Bereiche des Tierschutzes zu schaffen.
An dieser Stelle nochmal der Brief des „Streunerhundes“ Bobby
Der Brief eines südländischen "Streunerhundes" an die Menschen
Liebe Leute.
Glaubt mir: ich hatte kein schönes Leben, bevor ich gerettet wurde. Der tägliche Kampf ums Überleben im Rudel, die Hitze, die Kälte, der Hunger - dafür war ich als kleiner Streuner nicht besonders tauglich - schließlich bin ich ja kein Wolf... Hungern mußte ich nicht mehr, nachdem man mich eingefangen hatte. Aber dafür begann eine Qual, die unbeschreiblich ist. Ich war eingesperrt auf kleinstem Raum, rings um mich herum nur blanker, kalter Beton - an Flucht war nicht zu denken..
Täglich kamen für ein paar Stunden Menschen, die meinen Kerker mit einem Wasserstrahl von meinen "Geschäften" reinigten, mir zu fressen und zu trinken gaben. Danach waren sie wieder fort - und ich zusammen mit den anderen Inhaftierten wieder allein. Allein mit meinen blanken Betonwänden und den Geräuschen um mich herum.
Das ging 2 Jahre so. Glaubt mir - im Leben eines Hundes ist das eine verdammt lange Zeit...
Dann kamen Menschen, die mich herausholten - zum ersten Mal seit Jahren hatte ich wieder Gras unter meinen Pfoten. Aber nur ganz kurz, denn dann mußte ich in eine Box in einem Auto, das fast so aussah, wie das, mit dem man mich in mein Verlies gebracht hatte.
Die Menschen waren freundlich - aber ich hatte trotzdem Angst. Große Angst sogar. Decken. Ich merkte erst jetzt, dass ich auf einer Decke saß, in dieser Box. Die Wärme war angenehm, aber so fremd. Ein Wasserbehälter war auch angebracht - ich gönnte mir erst mal einen großen Schluck.
Die Türen würden geschlossen, das Auto begann zu fahren und ich wurde müde. Egal, was geschehen würde - schlimmer als im Kerker konnte es kaum werden. Im Gegenteil: Hier war es angenehm warm - ein wenig klein vielleicht - aber es ging.
Ich hörte zwei Menschen sprechen, und das monotone Motorengeräusch ließ mich schnell einschlafen. Viele, viele Stunden ging das so - ich dachte schon, dass würde nie enden.
Aber dann waren wir am Ziel, wurden aus den Boxen gelassen, durften uns lösen und bekamen viel Futter und Wasser. Konnten rennen und toben - glaubt mir: wir waren seelig!
Heute lebe ich bei einer tollen Familie, meinem neuen Rudel. Es geht mir gut - auch wenn ich merke, dass ich langsam in die Jahre komme. Ich denke oft an die Zeit im Kerker zurück, auch an die Zeit davor. An die lange Fahrt in die Freiheit.
Warum ich Euch das alles schreibe? Nun - mein Herrchen hat mir erzählt, dass es viele dumme Menschen gibt, die nicht begreifen wollen oder können, dass die Fahrt im Auto für uns eine Fahrt aus der Hölle in die Freiheit gewesen ist. Eine Strapaze - mag sein.
Aber glaubt mir eines: diese "Strapaze" hat jeder von uns gerne auf sich genommen. So, wie sie jeder Mensch auf sich nehmen würde, dem man nach langer und brutaler Haft die Freiheit und ein gutes Zuhause schenken würde. Denkt mal darüber nach.
Euer Bobby
Liebe Grüße Jochen
05.02.2010
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------PFUI TEUFEL.
Wer heute auf die Seite der Tierherberge Donzdorf gehen will, der wird nicht wie gewohnt auf sie geführt.
Die "Donzdorfer", eine durch und durch solide und ehrliche Institution, legen heute einen Trauertag ein.
Vor einem Jahr genau ist es ein paar Neidern und Profilneurotikern gelungen, mit haltlosen Behauptungen und zum Teil frei erfundenen Anschuldigungen die Tierherberge öffentlich zu diffamieren.
Diese Aktion hat bereits hunderten von Tieren das Leben gekostet und zeigt einmal mehr, zu was einige Möchtegern Tierschützer in Lage sind zu tun - zur Befriedigung ihrer Profilierungssucht, aus Hass, Neid und anderen minderwertigen Motiven. PFUI TEUFEL!
Nicht nur Sonny, sondern mit ihm viele Freunde der Tierherberge wünschen den Donzdorfern das Durchhaltevermögen und den Mut, das Engagement und die Kraft weiterzumachen, die die Tierherberge Donzdorf zu dem gemacht hat, was sie heute ist: Eine Institution im Tierschutz, an der sich andere ein Beispiel nehmen können.
Euer Sonny und Jochen
Bitte auf das Bild klicken
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Der Brief eines südländischen "Streunerhundes" an die Menschen
Liebe Leute.
Glaubt mir: ich hatte kein schönes Leben, bevor ich gerettet wurde. Der tägliche Kampf ums Überleben im Rudel, die Hitze, die Kälte, der Hunger - dafür war ich als kleiner Streuner nicht besonders tauglich - schließlich bin ich ja kein Wolf...
Hungern mußte ich nicht mehr, nachdem man mich eingefangen hatte. Aber dafür begann eine Qual, die unbeschreiblich ist. Ich war eingesperrt auf kleinstem Raum, rings um mich herum nur blanker, kalter Beton - an Flucht war nicht zu denken..
Täglich kamen für ein paar Stunden Menschen, die meinen Kerker mit einem Wasserstrahl von meinen "Geschäften" reinigten, mir zu fressen und zu trinken gaben.
Danach waren sie wieder fort - und ich zusammen mit den anderen Inhaftierten wieder allein.
Allein mit meinen blanken Betonwänden und den Geräuschen um mich herum.
Das ging 2 Jahre so.
Glaubt mir - im Leben eines Hundes ist das eine verdammt lange Zeit...
Dann kamen Menschen, die mich herausholten - zum ersten Mal seit Jahren hatte ich wieder Gras unter meinen Pfoten. Aber nur ganz kurz, denn dann mußte ich in eine Box in einem Auto, das fast so aussah, wie das, mit dem man mich in mein Verlies gebracht hatte.
Die Menschen waren freundlich - aber ich hatte trotzdem Angst. Große Angst sogar.
Decken. Ich merkte erst jetzt, dass ich auf einer Decke saß, in dieser Box. Die Wärme war angenehm, aber so fremd. Ein Wasserbehälter war auch angebracht - ich gönnte mir erst mal einen großen Schluck.
Die Türen würden geschlossen, das Auto begann zu fahren und ich wurde müde. Egal, was geschehen würde - schlimmer als im Kerker konnte es kaum werden.
Im Gegenteil: Hier war es angenehm warm - ein wenig klein vielleicht - aber es ging. Ich hörte zwei Menschen sprechen, und das monotone Motorengeräusch ließ mich schnell einschlafen.
Viele, viele Stunden ging das so - ich dachte schon, dass würde nie enden.
Aber dann waren wir am Ziel, wurden aus den Boxen gelassen, durften uns lösen und bekamen viel Futter und Wasser. Konnten rennen und toben - glaubt mir: wir waren seelig!
Heute lebe ich bei einer tollen Familie, meinem neuen Rudel. Es geht mir gut - auch wenn ich merke, dass ich langsam in die Jahre komme.
Ich denke oft an die Zeit im Kerker zurück, auch an die Zeit davor.
An die lange Fahrt in die Freiheit.
Warum ich Euch das alles schreibe?
Nun - mein Herrchen hat mir erzählt, dass es viele dumme Menschen gibt, die nicht begreifen wollen oder können, dass die Fahrt im Auto für uns eine Fahrt aus der Hölle in die Freiheit gewesen ist. Eine Strapaze - mag sein.
Aber glaubt mir eines: diese "Strapaze" hat jeder von uns gerne auf sich genommen.
So, wie sie jeder Mensch auf sich nehmen würde, dem man nach langer und brutaler Haft die Freiheit und ein gutes Zuhause schenken würde.
Denkt mal darüber nach.
Euer
Bobby

28.12.2009
Tornado in Südspanien zerstörte über 100 Häuser ...

Schwere Stürme und sintflutartige Regenfälle erreichten heute Morgen die Küste von Andalusien. Ein Tornado beschädigte mehr als 100 Häuser in Cadíz und Umgebung. Tausende Menschen in dieser Region sitzen im Dunkeln.
CADÌZ (24.12.2009): Andalusien wurde heute von heftigen Stürmen zusammen mit sintflutartigen Niederschlägen heimgesucht. Besonders betroffen war die Region um Cadíz. Hier beschädigte ein Tornado mehr als 100 Häuser zum Teil schwer. Zudem vielen in dieser Zeit Niederschläge von bis zu 54 Liter pro Quadratmeter. Regional kam es zu Überschwemmungen und einige Menschen mussten evakuiert werden.
Rettungsmannschaften und Zivilschutz sind noch mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Der staatliche spanische Wetterdienst AEMET hat den Unwetteralarm mit der höchsten Stufe gelb bis morgen Abend für diese Region verlängert. Betroffen davon ist sowohl die Atlantik- als auch Mittelmeerküste.
Villamartin liegt im Süden von Spanien, genauer gesagt in Andalusien. Dort gibt es die Perrera "San Anton", welche im Jahr ca. 3000 Hunde aufnimmt.
Seit dem Sommer 2007 unterstützt die Tierherberge Donzdorfdiese Station mit Hilfsgütern wie Futter, Medikamente, Decken, Leinen, Bänder etc...
Immer wieder nehmen sie auch, so wie Platz vorhanden ist, "Vagabundos" aus Villamartin auf.
„San Anton“ in Villamartin wurde von diesem Tornado schwer beschädigt!
Der Sturm fegte durch die Station, riss Bäume um und die Zäune sind durch die Last der umgeknickten Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen. Die Dächer der Zwingeranlagen flogen zum Teil bis in den Ort. Die Überwachungskameras, welche die Hunde vor dem Diebstahl schützen sind zerstört. Die Wasser und Stromversorgung fallen aus, dadurch können die Zwinger nicht geputzt werden. Das Bürodach ist abgerissen. Im Moment befinden sich in Villamartin 150 Hunde, alleine davon 60 Galgos. Die Hunde wurden in die wenigen nicht beschädigten Zwingern gebracht, viele sind jetzt schon erkältet, leiden an Husten und werden mit Antibiotika behandelt. Das Futter konnte von Saskia in letzter Sekunde in Sicherheit gebracht werden.
San Anton befindet sich in einem Ausnahmezustand. Dringend wird schnellstens Hilfe benötigt. Die ersten Helfer der „Galgo Hilfe e.V.“ sind in Villamartin angekommen und beginnen mit den Aufräumarbeiten sie versuchen die Zwingeranlagen schnellstens wieder aufzubauen.
Die folgenden Hunde brauchen ganz, ganz dringend eine Pflegestelle!

Drogba

Dulce

Lenico

Nadir

Carolo
Roxanne

Arista

Jano
WER KANN HELFEN?
Kontakt:
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25.12.2009
SONNY-SONDERMAIL
Unser Weihnachtswunder
Tötungstermin war der 23.12.2009!
Tierherberge Donzdorf/ Tierheim Budaörs – Ungarn!
Letzte Woche waren wir, die Tierherberge Donzdorf e.V. wieder einmal in unserer Station in Budaörs/Ungarn um das Nötigste an Futter, Decken etc. abzuliefern.
Auf dem Rückweg war geplant unseren „Pedro“, den vom Zug überfahrenen Vizsla-Rüden, mit nach Donzdorf zu nehmen. 
Als wir abends mit Gabi beim Essen saßen erzählte diese, dass sich im nahen Umkreis eine Tötungsstation befindet, die sich ihren Insassen bis
zum Weihnachtstag entledigen werde. Dies bedeutet, dass in diesen Stationen die Hunde unter fürchterlichen Voraussetzungen leben müssen und durch T61 ihr Leben beenden müssen. Durch diese kostengünstige Tötungsspritze ersticken die Tiere qualvoll.
Also beschlossen wir, gleich am nächsten Tag diese Station aufzusuchen. Viel Hoffnung wurde uns nicht gemacht, da die Betreiber dieser Station niemanden auf das Gelände lassen würden und ungebetenen Besuchern unfreundlich entgegentreten.
Trotz alledem trafen wir am nächsten Tag in der Tötungsstation ein. Wir versuchten irgendwie von außen eine Möglichkeit zu finden, ins Innere zu schauen, als der Hundefänger mit seinem Auto angefahren kam.
Nach einer 10-minütigen Unterhaltung, die auf der einen Seite in Deutsch, auf der anderen in Ungarisch gehalten wurde, war der einigermaßen besänftigte Hundefänger bereit, uns den Zutritt zur Tötungsstation zu gewähren.
Welche Gefühle einen bewegen wenn man eine solche Anstalt betritt, ist
unbeschreibbar.
Der Hundefänger, der sich nun sehr kooperativ zeigte, erlaubte uns sogar Fotos zu machen, welche wir ihnen nicht vorenthalten möchten.
Von der positiven Entwicklung angespornt versuchten wir jetzt, die eine oder andere arme Seele zu retten. Was soll ich Ihnen sagen. Der Erste war der Schwierigste. Es bedarf einiger Argumente, um einen kleinen braunen Mischling aus seinem Käfig zu befreien. Dabei hatten wir den Eindruck, dass der Hundefänger doch froh war, dass dieser kleine Kerl nicht getötet werden würde.
Wer uns kennt, weiß, dass wir uns mit einem nicht zufrieden geben konnten. So fuhren wir am Schluss mit allen Insassen von dannen und brachten diese in unserer Station in Budaörs in Sicherheit. Jetzt warten die Geretteten auf ein liebevolles Zuhause.
Durch die Übernahme der Hunde, ist unsere Station Budaörs total überfüllt. Welche Tierschutzorganisation hat die Möglichkeit
uns Hunde unterzubringen?
Bitte melde Euch bei uns! Tel: 07162-943288
Oder einfach Mail an: tierherberge@gmx.de




















30.11.2009
SONNY-SONDERMAIL
Massenandrang bei Tieropferfest - zwei Tote
Tieropfer in Nepal
25.11.2009, 12:32
300.000 Tiere werden der hinduistischen Göttin Gadhimai in Nepal geopfert und bis zu einer Million Gläubige schauen dabei zu. In den Massen sind zwei Kinder erstickt.

Eine halbe bis eine Million gläubiger Hindus will sehen, wie auf dem größten Tieropferfest der Welt, das derzeit in der Stadt Bariyapur bei Kathmandu tobt, etwa 300.000 Tiere zu Ehren der Göttin Gadhimai getötet werden. Jeder will es ganz genau sehen. Die Menschenmassen rücken zusammen, so dicht, bis zwei Kinder ersticken.
Der Fernsehsender Kantipur meldet, die indischen Kinder seien ums Leben gekommen, als sich Hunderttausende Gläubige zusammendrängten, um das Töten der Tiere zu verfolgen. Bei dem dreitägigen Hindu-Fest werden nach Schätzungen Hunderttausende Tiere wie Büffel, Ziegen oder Vögel geopfert. Tierschutz-Gruppen kritisieren das blutige Ritual.
Von weither reisen Pilger bis aus dem benachbarten Indien an, um dem Fest beizuwohnen, das alle fünf Jahre zu Ehren der Hindu-Göttin der Macht veranstaltet wird
Blutlüsterne Göttin
"Lang lebe Gadhimai!" rufen die Gläubigen, wenn Oberpriester Mangal Chaudhary Tharu das Fest in Bariyapur mit der rituellen Opferung von zwei Ratten, zwei Tauben, einem Hahn, einem Lamm und einem Schwein eröffnet. Auf einem nahegelegenen Feld beginnen 250 Schlachter mit Schwertern dann mit der Massentötung der von den Gläubigen mitgebrachten Büffel.
Die Tiere werden bei dem Fest von freiwilligen Helfern geschlachtet. Er arbeite schon zum zweiten Mal beim Opferfest von Gadhimai, sagte Friseur Jaya Lal Thakur: "Ich bekomme kein Geld dafür, aber ich glaube, dass es mir Erlösung bringen wird."
Viele Gläubige reisen aus Indien an, wo mehrere Bundesstaaten das Opfern von Tieren verboten haben. "Wir sind hier, um die Geburt meines Enkelsohns zu feiern", sagt der Bauer Chanchal Shah aus dem nordindischen Bundesstaat Bihar, der mit Dutzenden Angehörigen per Traktor nach Bariyapur gepilgert war. "Meine Tochter hat vor zwei Jahren geheiratet und ich hatte versprochen, ein Tier zu opfern, wenn sie ihr erstes Kind bekommt. Ich weiß, dass Opferungen keine gute Idee sind. Aber ich habe Angst, dass die Göttin böse wird, wenn ich mein Versprechen nicht halte."
Tierschützer laufen Sturm gegen das Fest, das einer jahrhundertealten Tradition folgen soll. Die Tieropfer sollen den Gläubigen nach deren Überzeugung Glück und Wohlstand sichern. Unter anderem hatte die französische Filmdiva und Tierschützerin Brigitte Bardot in einem offenen Brief an die nepalesische Regierung gefordert, der Tradition ein Ende zu setzen.

SONNY-SONDERMAIL
16.11.2009
2010. Eine Jahreszahl, die wir nun schon bald schreiben werden.
Das zehnte Jahr des „neuen“ Jahrtausend – eines Jahrtausends, von dem man eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Lebensform Mensch etwas aus ihren Fehlern gelernt hat.
Dies ist leider nicht der Fall – wahrscheinlich wird dies erst dann geschehen, wenn unsere Welt nicht mehr zu retten ist und kurz davor steht, in die Sonne zu plumpsen.
Das bezieht sich nicht nur auf die ganz großen Dinge – wobei erst einmal zu klären wäre, was diese großen Dinge denn wären. Die Verleihung des Friedens- Nobelpreises an einen Politiker, der zwar – zugegeben –gute Ansätze zeigt, jedoch noch keinerlei nennenswerte Leistungen erbracht hat. Zumindestens keine, die einen solchen Preis wirklich rechtfertigten.
Oder ob erreicht wird, dass für 5 Minuten pro Tag das hemmungslose Abholzen und Roden des Regenwaldes ausgesetzt wird. Im Wissen, dass alle 2 Sekunden der Regenwald, die grüne Lunge unseres Planeten, um die Größe eines Fussballfeldes reduziert wird.
Ob es die Menschen sind, die sich weigern, in einen Krieg zu ziehen – einem Krieg, in dem sie andere Menschen töten müssen.
Oder auch ob es die vielen Menschen sind, die sozusagen mehr im Hintergrund agieren und dabei manchmal unglaubliche Dinge verbringen, wie es häufig im Bereich des Tierschutzes der Fall ist.
Nein, nein – unsere Spezies will nichts wirklich Wichtiges lernen. Relevant sind doch für 99 Prozent aller Menschen in den sogenannten Wohlstandsländern eher ein bequemes Leben und das damit verbundene fette Bankkonto.
Was aber besonders verwerflich ist, ist die zunehmende Bereitschaft, aus welchen Gründen auch immer, unbequem gewordene „Konkurrenten“ zu denunzieren. Dies wird gerade im Bereich des Tierschutzes in den letzten Monaten mit unglaublicher Dreistigkeit praktiziert – frei dem Motto: egal, was dabei herauskommt – denen hab ich es aber gegeben.
Da wird erfunden, gelogen, beleidigt, beschuldigt, gekränkt und vernichtet, das sich die Balken biegen. Was man mit solchem Verhalten für einen Schaden anrichten kann – völlig egal. Hauptsache der Denunziant steht gut da und ist fein raus.
Besonders betroffen gemacht haben mich persönlich die völlig haltlosen Vorwürfe gegen die Tierherberge in Donzdorf – die mir sehr gut bekannt ist. Wer von diesen dort schaffenden Tierschützern wirklich glaubt, was da verbreitet wird, sollte sich einmal persönlich ein Bild machen.
Gerade solchen Menschen solche Schwierigkeiten zu bereiten, noch mehr Kummer, ihnen noch mehr Belastung zuzuführen – mir fällt da nur ein: Pfui Teufel.
Wer trägt das Leid aus?
Wer hat was von solchen Aktionen? Außer dem Befriedigungsgefühl einiger, kranker Menschen, deren Profilierungssucht und deren Neid nun befriedigt ist? Die sich tatsächlich auch noch anmaßen, zu behaupten, im Sinne der Tiere zu handeln – wider besserem eigenen Wissen..
Das man versucht, Tiertransporte unter unglaublich schlechten Bedingungen aus rein kommerziellen Gründen aufzudecken und zu unterbinden – die Verantwortlichen zu bestrafen – ist ok.
Aber nicht ok ist es, wenn man eine Situation ausnutzt, bereits sensibilisierte Ordnungshüter auf Transporte aufmerksam zu machen, in denen Tiere im klimatisierten Transportmitteln und allem, was sie für die Fahrt benötigen völlig korrekt transportiert werden und die Medien anschließend Bagatellen aufbauschen und die Anzahl der Tiere einfach schnell mal verdoppeln.
Das ist tiefste Schublade des „BLÖD“-Zeitung Niveaus…. Effekthascherei.
Wie tief müssen Menschen gesunken sein, die dafür die Verantwortung tragen. Sowohl die Initiatoren, als auch die Möchte-gern-Journalisten
Ich selbst durfte mich ja in diesem Jahr auch in einer solch gesteuerten Aktion wiederfinden – Es ging primär um die Spendenaktion der BARCELONA-KATZEN.
Welch ein Theater!
Großartig geplant, offensichtlich – das gebe ich gerne zu. Die „Regisseure“ dieser Schmutzaktion sind mir zwischenzeitlich bekannt.
Das ich am existentiellen Minimum lebte und lebe habe ich ja mehrfach offen zugegeben.
Da ist man doch geradezu prädestiniert, Spendenbetrug zu begehen, oder?
So jedenfalls die Meinung einiger, weniger sogenannter Tierschützer – die dies dann ja auch im Netz verbreiteten.
Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen:
An mich wurde seinerzeit ein Hilferuf geschickt – woraus ich die Sondermail der BARCELONAKATZEN formulierte und ins Netz stellte – innerhalb von zwei Tagen war die Mail in verschiedene Sprachen übersetzt europaweit verbreitet – und darüber hinaus.
Ich hatte zu dieser Zeit Kontakt zu Antje Heinrich und anderen, mit denen eigentlich ein Verein „Life Animals“ gegründet werden sollte – wir verfügten aber zu dem Zeitpunkt über keine Möglichkeit, Spenden gegen Spendenquittung annehmen zu können.
Iris Huck von Gaviotapower e.V. erklärte sich bereit, dass eingehende Spenden auf das Gaviota Konto eingezahlt werden können.
Alle Beträge wurden von ihr völlig korrekt verbucht, gesammelt und nach Abschluß der Spendenaktion an Antje Heinrich überwiesen, die die Aktionen zwischenzeitlich koordinierte.
Antje sollte den Gesamtbetrag dann nach Barcelona zu Swaantje überweisen
Obgleich Antje behauptet, sie habe das Geld an Swaantje überwiesen – ist bei Swaantje nichts eingegangen (sie gibt Einblick in ihr Konto zum Nachweis).
Klar mußte das zwangsläufig dazu führen, dass Nachfragen kommen – auch von mir.
Infolgedessen wurde Antje Heinrich sowohl von mir als auch anderen Betroffenen mehrfach gebeten, den Nachweis zu erbringen, dass das Geld überwiesen wurde – möglicherweise war ja auch einfach nur ein „Zahlendreher“ in der Kontonummer die Ursache.
Keine Reaktion von Antje Heinrich.
Ein halbes Jahr lang Mails, versuchte Anrufe etc.
Keinerlei Reaktionen der Dame.
Was blieb also übrig, als Rechtsmittel in Anspruch zu nehmen – was ich zwischenzeitlich auch getan habe.
Nur: Wie gestört muss man sein, mir persönlich Spendenbetrug zu unterstellen – wo ich nachweislich diese Spenden niemals gesehen habe….
Soll ich mir vorwerfen, dass ich mit der Sondermail versucht habe zu helfen?
Grober Unfug einiger gestörter Persönlichkeiten.
Dann wurde behauptet, ich würde selbst Spenden „abkassieren“…den Tieren “das Geld wegnehmen“ und was weiß ich noch alles.
Nun – Ich habe niemals Spenden für ein Tier bekommen und unterschlagen.
Ich habe ein paar gute Freunde, die mich manchmal finanziell unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ohne die kleinen Finanzspritzen hätte ich längs aufgeben müssen. Aber ich habe immer sehr großen Wert darauf gelegt, dass dies nur dann sein darf, wenn ich den Tieren NICHTS wegnehme.
Die Art und Weise, mit der man versucht hat, mich „fertig zu machen“ scheint mittlerweile Usus zu sein bei gewissen Elementen, die nichts anderes, besseres zu tun haben, als andere in Misskredit zu bringen, sie zu diffamieren und damit zur Aufgabe bringen zu wollen.
Bitte erspart mir, Euch zu schreiben mit welchen Methoden der untersten Gosse und Ausdrücken aus dem Fäkalbereich man mich bombardiert hat.
Nun – ich habe diese Mails fein säuberlich gespeichert und überlege mir auch hier, noch die eine oder andere Strafanzeige zu erstatten – wenn ich denn schon dabei bin.
Was an solchen Aktionen – es sind ja nur zwei von vielen, die in diesem Jahr gelaufen sind – besonders hässlich ist, ist die Tatsache, dass an den unschuldig betroffenen immer ein Hauch „hängen bleibt“. Frei dem Motto: „Da war doch auch schon mal was…“
Ich möchte die Leser dieser Mail deshalb um folgendes bitten:
Beteiligt euch nicht an solchen Schmutzaktionen. Habt Ihr einen Verteiler, recherchiert doch erst einmal vernünftig, was da wirklich Sache ist.
Wenn Ihr Zweifel habt: Fragt erst einmal die Betroffenen.
Bitte bedenkt, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Menschen und ganze Vereine auf diese Art und Weise in unberechtigten Misskredit gebracht werden
Bedenkt, wer den Schaden letztlich wieder einmal „auszubaden“ hat…
Und bitte: zeigt Loyalität gegenüber denen, die Euer Vertrauen hatten und plötzlich angegriffen werde. Glaubt mir – gerade in solchen Situationen wird diese Loyalität besonders gebraucht.
Natürlich ist klar: Missstände müssen aufgedeckt werden – „schwarze Schafe“ aus dem Tierschutz entfernt werden. Kein Thema.
Aber es kann nicht angehen, dass sich sensationssüchtig auf Meldungen gestürzt wird, man sie händereibend und übereilt weiterverbreitet – ohne das man auch nur ansatzweise überlegt hat, ob das, was man da weitergibt überhaupt der Wahrheit entspricht.
Denn eines ist klar:
Der Tierschutz hat keine Lobby. Er wird auch nie eine haben, solange sich Tierschützer – oft wegen Bagatellen – gegenseitig versuchen, zu zerfleischen.
Wer meine Mails verfolgt hat, weiß, dass ich seit Jahren darum bemüht bin, Einigkeit in die Reihen der Tierschützer zu bringen.
Das war und ist kein Anflug von Größenwahn sondern entspricht meiner tiefsten Überzeugung: Einigkeit und Zusammenhalt unter Tierschützern, die kleine Zwiste intern austragen und nicht gleich „Skandale“ daraus aufbauschen, um sich selbst wichtiger zu machen, kann uns sehr stark machen. So stark, dass unsere Forderungen nicht irgendwo verhallen – sondern laut und deutlich gehört werden.
Wie gesagt – 2010 steht vor der Tür. Ein neues Jahrzehnt eines neuen Jahrtausends beginnt.
Vielleicht der richtige Zeitpunkt, einmal in sich zu gehen und eine Bilanz zu ziehen – einmal zu überlegen, ob wir es nicht doch endlich mal versuchen sollten, zusammenzuhalten.
Nicht für uns.
Für die Tiere.
Euer Jochen
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Sonntag.
01.11.2009.
Am 29.10.2009 endete das Leben eines Tieres auf brutalste und gemeinste Art und Weise.
Man hatte ihn gerade kastriert - und dann: einfach aufgehängt.
An einem Draht.
Welch ein grausamer und unmenschlicher Tod.
In Griechenland leider an der Tagesordnung.....
Unmenschlich?
Entwickelt sich unsere Spezies nicht gerade in eine Richtung, deren Ende hemmungslose Brutalität normal findet?
In der man über die Qual "untergeordneter Lebensformen" auch noch herzhaft lacht und dann zur Tagesordnung übergeht?
Wer noch immer dieses Land als Urlaubsland sehen möchte - dem ist langsam nicht mehr zu helfen...
Leider ist es nicht nur in Griechenland an der Tagesordnung...
Jeden Morgen hat dieser Hund, ein ganz besonders lieber Kerl, die Kinder bis zur Schule auf den Schulhof begleitet.
Da gab es jemanden, dem das nicht gefiel.
Also mußte der Hund sterben.
Ich muss mich beherrschen, langsam nicht meine eigene Gattung brutal zu hassen. Mich beherrschen, diesen Exemplaren Mensch das gleiche Schicksal zu wünschen.
Mich beherrschen, nicht selbst Gewalt gegenüber diesen Menschen ausüben zu wollen. Denn Gewalt ist niemals eine Lösung.
Aber wenn ich solche Bilder sehe...
Jochen








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06.04.2009 NEUE MASSENMORDE AN WÖLFEN WERDEN GRIECHENLAND ORGANISIERT!
31.03.2009 NEUES AUS DEM TOLLEN URLAUBSLAND...
Angebunden zum Sterben. Stacheldraht... Allein gelassen in sengender Hitze. Unbequem geworden. Wer kann sich noch mit Menschen im Urlaub zusammensetzen - ja überhaupt in ein solches Land fahren - in dem Menschen leben, die zu so etwas in der Lage sind?
Ich werde das nie verstehen. Jochen Danke für die Bilder und Informationen an tiere-in-not-griechenland
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